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	<title>Kaiser des Universums</title>
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	<description>Hüter des Wissens von skurrilen und kuriosem</description>
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		<title>Gefährlichere Variante Phishing</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 15:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Faxen übers Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht jede unerwünschte E-Mail ist Spam oder ein eher harmloser Hoax. Unter Phishing versteht man Mails, die den Anschein erwecken sollen, von einer bestimmten seriösen Quelle zu stammen, wie beispielsweise einer Bank oder eines Händlers. Das Ziel einer solchen Mail ist es, den Empfänger dazu zu bewegen, auf eine gefälschte Seite zu gehen und dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kdu.at/374-gefahrlichere-variante-phising/"><img class="alignleft size-medium wp-image-396" title="Phishing Konzept" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2012/03/Phishing-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Nicht jede unerwünschte E-Mail ist Spam oder ein eher harmloser Hoax. Unter Phishing versteht man Mails, die den Anschein erwecken sollen, von einer bestimmten seriösen Quelle zu stammen, wie beispielsweise einer Bank oder eines Händlers. Das Ziel einer solchen Mail ist es, den Empfänger dazu zu bewegen, auf eine gefälschte Seite zu gehen und dort sensible Daten anzugeben. Mit diesen Daten <span id="more-374"></span>können die Absender dann die Identität des Opfers annehmen und allerhand Schaden anrichten.</p>
<p>Als einfachste Regel hierzu lässt sich sagen, dass entsprechende Seiten niemals die Daten ihrer Kunden auf diese Weise abfragen würden. Die meisten machen unmissverständlich klar, dass die Kunden niemandem ihre Daten und Passwörter anvertrauen sollen.</p>
<p><a href="http://kdu.at/374-gefahrlichere-variante-phising/"><img class="alignright size-medium wp-image-401" title="" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2012/03/APC_Problem-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Sollte tatsächlich ein echtes Problem bestehen, kann es natürlich notwendig sein, sich auf der entsprechenden Seite anzumelden und das Problem zu klären. Der Empfänger einer solchen Mail sollte dabei aber nie auf einen Link in der Mail klicken, sondern die Seite unabhängig von der Mail aufsuchen. Die Links in einer Phishing-Mail können so getarnt sein, dass es aussieht, als käme man auf die echte Seite des vermeintlichen Absenders. Wenn die Seite gut gemacht ist, unterscheidet sie sich dabei noch nicht einmal vom Original und selbst die Adresse kann beispielsweise mit einem anderen Schriftsatz so gestaltet werden, dass sie sich optisch nicht von der echten unterscheidet.</p>
<p>Der beste Weg, sich vor solchen Mails zu schützen, ist, sich wichtige Seiten als Lesezeichen zu speichern, um somit immer darauf zurückgreifen zu können. Die Adresse der Seite in den Browser einzutippen, wäre eine andere Lösung. Allerdings ist dabei Vorsicht geboten, denn viele Betrüger verlassen sich darauf, dass einige Anwender sich vertippen und auf einer gefälschten Seite landen, wo sie dann ihre Daten angeben. Eine Mail, die den Empfänger auffordert, wichtige Daten oder gar Passwörter zu übermitteln, sollte stets mit größter Vorsicht behandelt und in den meisten Fällen ignoriert werden.</p>
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		<title>Umgang mit Hoax Nachrichten</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 15:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Faxen übers Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Top Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage, was nun ein Hoax ist, lässt sich im Zweifelsfall nicht immer sofort beantworten, wenn man eine verdächtige Mail bekommt. Die erste Reaktion sollte daher immer das kritische Hinterfragen einer solchen Nachricht sein. Werden Versprechungen gemacht, die zu schön wären, um wahr zu sein? Wird vor Dingen gewarnt, die äußerst unwahrscheinlich sind? Wenn ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kdu.at/371-umgang-mit-hoax-nachrichten/"><img class="alignleft size-medium wp-image-399" title="Unwissen" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2012/03/Unwissen-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Die Frage, was nun ein Hoax ist, lässt sich im Zweifelsfall nicht immer sofort beantworten, wenn man eine verdächtige Mail bekommt. Die erste Reaktion sollte daher immer das kritische Hinterfragen einer solchen Nachricht sein. Werden Versprechungen gemacht, die zu schön wären, um wahr zu sein? Wird vor Dingen gewarnt, die äußerst unwahrscheinlich sind? Wenn ja, handelt es sich <span id="more-371"></span>mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Hoax. Die Bitte, die Mail an möglichst viele Personen weiterzuleiten, ist außerdem ein starkes Warnsignal, dass es sich um einen Kettenbrief handelt.</p>
<p>Werden namhafte Firmen genannt, lassen sich die Behauptungen in der Regel einfach widerlegen. Sollten die Warnungen tatsächlich echt sein, müsste sich das auf der Website des Unternehmens schnell bestätigen lassen. In fast allen Fällen sind solche Behauptungen allerdings aus der Luft gegriffen. Wer sich trotzdem noch unsicher ist, kann im Netz noch weitere Recherchen betreiben. Die Technische Universität Berlin betreibt auf ihrer Website beispielsweise eine Seite mit Informationen zu bestimmten Hoaxes und kann auch kontaktiert werden, um den Wahrheitsgehalt einer solchen Massenmail zu überprüfen.</p>
<p><a href="http://kdu.at/371-umgang-mit-hoax-nachrichten/"><img class="alignright size-medium wp-image-378" title="Spamflut" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2012/03/Spamflut-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Ansonsten sollte eine solche Mail aber in keinem Fall weitergeleitet werden. Der einfachste Weg ist es, die entsprechende Nachricht einfach zu löschen und an Ort und Stelle zu vergessen. In manchen Fällen kann es darüber hinaus sinnvoll sein, den Absender zu informieren, dass er einem Hoax auf den Leim gegangen ist und solche Nachrichten in Zukunft besser auch ignorieren sollte.</p>
<p>Der Empfänger einer solchen Mail sollte die Warnungen aber niemals ernst nehmen oder gar die Ratschläge befolgen, die er erhalten hat. Das gilt insbesondere dann, wenn er aufgefordert wird, Dateien von seinem Computer zu löschen oder den Anhang der Mail zu öffnen oder zu installieren. Solche Handlungen können zu einer realen Gefahr werden, da sie ernsthaften Schaden anrichten können. Ein Risiko, das niemand eingehen sollte, um auf eine erfundene Gefahr zu reagieren.</p>
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		<title>Beliebte Varianten des Hoax</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 12:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Faxen übers Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kettenbrief existiert schon eine sehr lange Zeit und es kann nicht überraschen, dass er seinen Weg in das digitale Zeitalter gefunden hat. Eine der klassischsten Varianten ist dabei der sogenannte Glücksbrief. Er verspricht seinem Empfänger meist Glück, wenn er ihn an eine bestimmte Anzahl anderer Leute weiterleitet. Auch wenn das auf den ersten Blick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kdu.at/368-beliebte-varianten-des-hoax/"><img class="alignleft size-medium wp-image-377" title="Luegennase" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2012/03/Luegennase-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a>Der Kettenbrief existiert schon eine sehr lange Zeit und es kann nicht überraschen, dass er seinen Weg in das digitale Zeitalter gefunden hat. Eine der klassischsten Varianten ist dabei der sogenannte Glücksbrief. Er verspricht seinem Empfänger meist Glück, wenn er ihn an eine bestimmte Anzahl anderer Leute weiterleitet. Auch wenn das auf den ersten Blick jeglicher Logik widerspricht, gibt es <span id="more-368"></span>eben doch eine nicht unerhebliche Anzahl abergläubischer Menschen, die den Hoax dann eben doch weiterverbreiten. Da manche der Mails zudem ernste Konsequenzen androhen, wenn sie nicht weitergeleitet werden, möchten viele Empfänger auch lieber auf Nummer sicher gehen. Gerade, wenn sie keine negativen Konsequenzen erkennen können, die das Weiterleiten mit sich bringen könnte.</p>
<p><a href="http://kdu.at/368-beliebte-varianten-des-hoax/"><img class="alignright size-medium wp-image-379" title="Traenendruese" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2012/03/Traenendruese-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Eine weitere sehr beliebte Masche ist der Tränendrüsenbrief. Er erzählt eine herzzerreißende Geschichte, die meist von kranken Kindern handelt und darum bittet, den Brief an möglichst viele Personen zu schicken. Dadurch soll dem kranken Kind eine Freude gemacht werden, oder jemand soll pro weitergeleiteter Mail eine bestimmte Summe zahlen, um dem Kind zu helfen. Das erste Problem dabei ist aber, dass es keine Möglichkeit gibt, zu überprüfen, wie oft eine Mail weitergeleitet wurde. Wenn es außerdem eine Möglichkeit gibt, dem Kind zu helfen, erscheint es doch sehr fragwürdig, diese Hilfe von einem Kettenbrief abhängig zu machen.</p>
<p>Sehr beliebt sind in diesem Zusammenhang auch Petitionen, die per Mail verbreitet werden und auf ein bestimmtes Anliegen aufmerksam machen sollen. In den letzten Jahren sind tatsächlich einige Seiten online erschienen, die diesem Zweck dienen. Der Bundestag hat mittlerweile auch eine Website zu diesem Zweck gestartet. Auch wenn Petitionen dort kaum mehr als eine Art der Meinungsäußerung sind, kann man sich unter Umständen Gehör verschaffen. Wer dies allerdings in Form von Massenmails versucht, wird keinen Erfolg haben. Das reine Weiterleiten einer Mail wird weder irgendwo registriert, noch ist es in der Lage, etwas zu verändern.</p>
<p>Urbane Legenden, im Englischen urban legends genannt, werden die Geschichten genannt, die als wahr verkauft werden, obwohl sie nachweißlich nie passiert sind. Um solchen Geschichten Glaubwürdigkeit zu verleihen, werden sie oft so erzählt, als seien sie jemandem passiert, den der Erzähler über mehrere Ecken selbst kennt. Die Geschichten drehen sich dabei oft um Warnungen vor Gefahren, die nicht wirklich existieren.</p>
<p>Massenmails erwecken auch gelegentlich den Anschein, sie seien eine Sicherheitswarnung eines bekannten Unternehmens und sollen den Empfänger vor einem Virus oder anderen Schadprogrammen warnen. Während es wahr ist, das die digitale Welt einiges an Gefahren bereithält, bleibt doch zu sagen, dass sich kein seriöses Unternehmen jemals der Methode eines Kettenbriefes bedienen würde, um eine ernsthafte Warnung zu verbreiten.</p>
<p>Die Blogosphäre hat sich derweil ihre eigenen Gedanken zu Hoaxes und Kettenbriefen gemacht und hat dabei den Kettenlink erfunden. Dabei verspricht ein Blog einen bestimmten Inhalt und verweist auf ein anderes Blog. Dort findet der Leser allerdings nicht den gewünschten Inhalt, sondern nur einen weiteren Link auf das nächste Blog. Dies kann nahezu unendlich fortgesetzt werden, um sich mit dem Leser einen Spaß zu erlauben. Solange es sich dabei weiterhin um harmlose Dinge wie den besten Blondinenwitz aller Zeiten handelt und dem Suchenden keine wirklich relevanten Informationen versprochen werden, handelt es sich dabei um einen harmlosen Scherz, der dem Leser allenfalls die Zeit raubt, die es ihn kostet, bis er das Spiel durchschaut hat.</p>
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		<title>Bedeutung von Hoax</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 15:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Vergleich zu vielen anderen Dingen, die durch das Netz geistern, ist ein Hoax relativ harmlos. Allgemein gesagt handelt es sich um eine falsche Information, die verbreitet wird. Das kann auch die digitale Variante einer Zeitungsente sein oder ein bewusst in die Welt gesetzter Scherz, ob nun am ersten April oder einem anderen Tag. Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vergleich zu vielen anderen Dingen, die durch das Netz geistern, ist ein Hoax relativ harmlos. Allgemein gesagt handelt es sich um eine falsche Information, die verbreitet wird. Das kann auch die digitale Variante einer Zeitungsente sein oder ein bewusst in die Welt gesetzter Scherz, ob nun am ersten April oder <span id="more-366"></span>einem anderen Tag. Am häufigsten tritt der Hoax aber in Form einer E-Mail auf, die den Empfänger auffordert, sie an möglichst viele Freunde und Bekannte weiterzuleiten.</p>
<p>Im Gegensatz zu Viren oder Trojanern verursacht ein Hoax auf den ersten Blick also keinen direkten Schaden. Das Problem, das sie verursachen, wird erst dann deutlich, wenn man einen Schritt zurückmacht und die gesamte Situation betrachtet. Ein erschreckend großer Teil des weltweiten Verkehrs besteht heute aus Spam oder anderen ungewollten Nachrichten. Das frisst natürlich auch erhebliche Ressourcen, die an anderer Stelle knapp werden können. Da hilft es nicht, wenn Privatleute sich noch daran beteiligen und unerwünschte Nachrichten an ihre Kontakte verschicken.</p>
<p><a href="http://kdu.at/366-bedeutung-von-hoax/"><img class="alignright size-medium wp-image-376" title="Desktop computer" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2012/03/Komplett_PC-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Darüber hinaus kann davon ausgegangen werden, dass auf diesem Wege einiges an Zeit verschwendet wird. Gerade wenn Angestellte ihre Mails während der Arbeitszeit abrufen, kann ein Hoax, der durch ein Unternehmen geschickt wird, durchaus einiges an Zeit kosten. Schließlich wird eine Spammail wesentlich schneller ungelesen gelöscht, wenn sie klar als solche erkannt wird. Handelt es sich allerdings anscheinend um eine wichtige Mitteilung eines Freundes, kostet es schon etwas mehr Zeit, sie zu lesen und richtig einzuschätzen.</p>
<p>Einer der ersten und bekanntesten Hoaxes war der sogenannte Good-Times-Hoax, der Mitte der 90er Jahre zum ersten Mal in Umlauf gebracht wurde und vor einem Virus warnte, der via Mail verbreitet werden sollte. Es bestand damals allerdings keine Gefahr, da Viren erst Jahre später anfingen, sich per Mail fortzupflanzen. Obwohl es also keine reelle Gefahr gab, verbreitete sich die Falschmeldung so rasant, dass die Warnungen auch in seriösen Medien zu finden waren, die sie nahezu ungeprüft weiterverbreiteten.</p>
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		<title>Flashmobs</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 09:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Flashmobs gibt es an sich bereits seit den 90er Jahren. Doch ihr Revival erlebten sie in den letzten zehn. Das Prinzip ist immer dasselbe: Menschen verabreden sich über das Internet zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort. Auf ein Zeichen hin beginnt der eigentliche Flashmob. Dies bedeutet meist, mit unerwarteten Handlungen die Alltäglichkeit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/Flashmobs.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-122" title="Flashmobs" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/Flashmobs-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Flashmobs gibt es an sich bereits seit den 90er Jahren. Doch ihr Revival erlebten sie in den letzten zehn. Das Prinzip ist immer dasselbe: Menschen verabreden sich über das Internet zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort. Auf ein Zeichen hin beginnt der eigentliche Flashmob. Dies bedeutet meist, mit unerwarteten Handlungen die Alltäglichkeit der Situation aufzubrechen. <span id="more-211"></span>So kann es vorkommen, dass auf einer belebten Einkaufsstraße plötzlich Leute anfangen zu singen, zu tanzen oder sich wie Zombies zu bewegen. Die Umstehenden sind meist sehr überrascht, auch wenn das Spektakel üblicherweise auf ein erneutes Zeichen kurze Zeit später wieder beendet ist und sich die Teilnehmer wieder vollkommen normal verhalten.<br />
Flashmobs, die es bereits zu einer Art Berühmtheit geschafft haben, sind die Massenbestellungen in McDonalds Filialen, Kissenschlachten oder das plötzliche Erstarren der Teilnehmer an belebten Plätzen.<br />
Das Schöne daran ist, die Unkompliziertheit, mit der sich ein solcher Flashmob organisieren lässt. Über das Internet sind schnell jede Menge Menschen informiert und nehmen daran teil. Wichtig ist natürlich, dass die Idee dahinter auch gut ist, um die Leute dafür zu begeistern. Doch der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.</p>
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		<title>Die Idee von Fiverr.com</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 15:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>
		<category><![CDATA[fiveer]]></category>

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		<description><![CDATA[Besitzen Sie ein Talent oder eine Fertigkeit, die Sie für 5 Dollar mit anderen teilen wollen? Dann könnte Sie die Seite www.fiverr.com interessieren oder den deutschen Ableger www.fiverr.de. Hier präsentieren Menschen ihre Angebote in kurzen Videoclips. Jemand spricht beispielsweise einen vorgegebenen Text mit der Stimme einer Comicfigur, jemand anders singt ein Lied für Sie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/5-Euro.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-120" title="5-Euro" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/5-Euro-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Besitzen Sie ein Talent oder eine Fertigkeit, die Sie für 5 Dollar mit anderen teilen wollen? Dann könnte Sie die Seite <a href="http://www.fiverr.com">www.fiverr.com</a> interessieren oder den deutschen Ableger <a href="http://www.fiverr.de">www.fiverr.de</a>.<span id="more-214"></span> Hier präsentieren Menschen ihre Angebote in kurzen Videoclips. Jemand spricht beispielsweise einen vorgegebenen Text mit der Stimme einer Comicfigur, jemand anders singt ein Lied für Sie und alle Möglichen weiteren Angebote. Meist handelt es sich im Ergebnis um kurze Videos oder Bilder, die sie anschließend erhalten. Diese sind natürlich auf Ihre Wünsche zugeschnitten und keinesfalls Massenware. Das alles zu einem Preis von 5 Dollar oder halt 5 Euro. Wer kleinere Aufträge hat, zum Beispiel ein neues Logo für seine Website benötigt, der kann auch diese auf der Seite einstellen. Mit etwas Glück meldet sich bald jemand und übernimmt die Arbeit. So können Menschen, die ein gewisses Talent für Musik, Zeichnen, etc. haben, dieses auch anderen zur Verfügung stellen und nebenher sogar noch etwas Geld verdienen.</p>
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		<title>Gleichberechtigung</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Systemkritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
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		<description><![CDATA[Gleichberechtigung &#8211; exklusiv für Frauen? Wer kennt es nicht? Das leidige Thema der Gleichberechtigung. Frauen sollen nicht diskriminiert werden, Frauen dürfen wählen, Frauen in der Chefetage. Wäre es anders ginge ein Aufschrei durch die Gesellschaft. Aber wie sieht das ganze eigentlich aus der Sicht des Mannes aus? Gleichberechtigung &#8211; ein großes Wort. Stellen wir uns aber einmal einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gleichberechtigung &#8211; exklusiv für Frauen?</strong></p>
<p><a href="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/Frau-Mann.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-43" title="Frau-Mann" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/Frau-Mann-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wer kennt es nicht? Das leidige Thema der Gleichberechtigung.<br />
Frauen sollen nicht diskriminiert werden, Frauen dürfen wählen, Frauen in der Chefetage. Wäre es anders ginge ein Aufschrei durch die Gesellschaft.<span id="more-222"></span></p>
<p>Aber wie sieht das ganze eigentlich aus der Sicht des Mannes aus? Gleichberechtigung &#8211; ein großes Wort. Stellen wir uns aber einmal einen Mann vor, der mit einem Rock durch die Straße läuft.</p>
<p><a href="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/Fuehrungsposition_Frau.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-44" title="Führungsposition_Frau" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/Fuehrungsposition_Frau-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist heiß, es ist Sommer. Aber der Büroalltag schreibt einen strengen Dresscode vor. Anzug, Hemd, Krawatte. Frauen wird es da recht einfach gemacht. An kalten Tagen hüpfen Sie in einen Anzug (verkehrte Welt?), an heißen Tagen wird das luftige Kostüm übergeworfen.</p>
<p>Warum wird es Männern nicht derart einfach gemacht? Dürfen Männer in Röcken rumlaufen? Ohne, dass ihnen gleich bestenfalls irgendeine Neigung oder schlimmstenfalls sogar Unzurechnungsfähigkeit unterstellt wird?</p>
<p>Immer moderner wird auch der sogenannte &#8220;Boyfriend-Look&#8221;. Da laufen zierliche Frauen in XXL Sweatshirt und Baggy-Pants durch die Straßen und bezeichnen dies als &#8220;cool&#8221;.</p>
<p>Wann sind wir endlich soweit, dass ein Mann ohne schlechtes Gewissen im &#8220;Girlfriend-Look&#8221; durch die Welt laufen darf? Eine knackige Hotpants, Stilletos und ein chices bauchfreies Top. DAS wäre Gleichberechtigung.</p>
<p>Wann setzt sich endlich die Maniküre für den Herrn durch? Schön lackierte Frenchnägel wären sicherlich förderlich für den Büroalltag. Frauen dürfen schließlich auch mit abgekauten Fingernägeln vom Bau kommen.</p>
<p>Ein eindringliches Beispiel ist wohl ebenfalls &#8220;der Morgen danach&#8221;. Da schält SIE sich aus dem Bett und schmeißt schnell SEIN Hemd über um nicht ganz ohne was ins Bad zu huschen. Na, da stellen wir uns das Szenario doch einmal andersrum vor: Der Morgen danach. Beide wachen gerädert auf. ER steht auf, läuft einmal ums Bett und zieht sich kurz IHREN Rock über. Wie wird wohl diese Geschichte ausgehen? Genau: Ohne Frühstück.</p>
<p>Es ist wohl wirklich so. Alle schreien nach Gleichberechtigung. Aber in welche Richtung müssen wir eigentlich gleichberechtigt denken?</p>
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		</item>
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		<title>Perspektive der Wahrheit</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Top Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[3D]]></category>
		<category><![CDATA[Illusionen]]></category>
		<category><![CDATA[optische Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Streetart]]></category>

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		<description><![CDATA[Optische Illusionen &#8211; machen Sie sich keine Illusionen Illusionen sind das, was sie sind. Eben Illusionen. Was machen Illusionen aus? Dass sie nicht der Wahrheit und Realität entsprechen, sondern nur in unseren Köpfen existieren. Optische Illusionen zeigen uns nur das auf, was unser Gehirn dauernd macht. Machen wir uns doch nichts vor, wir spinnen dauernd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Optische Illusionen &#8211; machen Sie sich keine Illusionen</strong></p>
<p>Illusionen sind das, was sie sind. Eben Illusionen. Was machen Illusionen aus? Dass sie nicht der Wahrheit und Realität entsprechen, sondern nur in unseren Köpfen existieren.</p>
<p>Optische Illusionen zeigen uns nur das auf, was unser Gehirn dauernd macht.<span id="more-220"></span></p>
<p>Machen wir uns doch nichts vor, wir spinnen dauernd herum. Ständig bilden wir uns ein wir sind die Besten, Schönsten, Schnellsten, Tollsten. Und meistens stimmt das auch.. Eben für uns selbst und die Menschen, die uns lieben. Für den Rest leider nicht. Denn die wollen selbst die Besten, Schönsten, Schnellsten und Tollsten sein. Da hilft übrigens nur Wettbewerb und zwar ein knallharter. So wie es im Sport ganz normal ist. So geschieht es auch Tag für Tag in unserem Leben. Das Schönste daran aber ist: Auch wenn wir die einzelnen Wettbewerbe des Lebens nicht gewinnen, können wir uns trotzdem weiter vormachen, wir wären die Tollsten, Besten, Schnellsten und Schönsten. Ist doch eh alles relativ.</p>
<p>Optische Illusionen zeigen uns schön auf, wie wir uns dauernd selber auf den Leim gehen. Wir denken, da bewegt sich was, in Wirklichkeit ist da starrer Stillstand. Wir sehen Wasserfälle und tiefe Schluchten: Und in Wirklichkeit ist da nur grauer Asphalt. Tragisch, oder? Muss aber nicht tragisch sein. Über optische Illusionen lernen wir erst wieder, wozu unsere Phantasie fähig ist. In unserer Phantasie können wir die höchsten Berge erklimmen, Superstars werden und die Welt retten. Natürlich erst nachdem wir 148 Mails gecheckt haben. Prioritäten gibt es immer. Aber optische Illusionen zeigen uns, dass unsere wahren Stärken in unserer Phantasie stecken. Ohne unsere wahnwitzige Phantasie gebe es heute keine Telefone, geschweige denn das Internet.</p>
<p>So gesehen zeigen uns optische Illusionen also nicht auf, dass wir uns zu viel vormachen, sondern eigentlich, dass wir uns zu wenig vormachen. Wenn sich Joanne K. Rowling nicht mit blühender Phantasie vorgestellt hätte, dass das Bahngleis zum Hogwarts-Zug hinter einer Mauer verborgen läge, gegen die man nur anlaufen muss, wo wäre Harry Potter dann heute?</p>
<p>Optische Illusionen sind also gar keine Illusionen, sondern Aufforderungen, ein wenig mehr herumzuspinnen und zu phantasieren. Übrigens, Ihr Spiegel zeigt auch nicht an, wie Sie wirklich aussehen, sondern spiegelverkehrt.</p>
<p>Weitere Beispiele sollen Ihnen verdeutlichen was gemeint ist.</p>
<div id="attachment_38" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/wordlesstech.com_.jpg"><img class="size-large wp-image-38" title="3D Street Art Work" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/wordlesstech.com_-1024x682.jpg" alt="" width="480" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: wordlesstech.com</p></div>
<p style="text-align: center;">Gewagter Sprung</p>
<div id="attachment_47" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/hongkiat.com_.jpg"><img class="size-full wp-image-47" title="Street_Wild_Rafting" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/hongkiat.com_.jpg" alt="" width="450" height="562" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: honkiat.com</p></div>
<p style="text-align: center;">Wildwasser-Fahrt in der Stadt</p>
<div id="attachment_54" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/streetartutopia.com_.jpg"><img class="size-medium wp-image-54" title="Tigerreiten" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/streetartutopia.com_-300x225.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: streetartutopia.com</p></div>
<p style="text-align: center;"> Großstadt-Tiger</p>
<div id="attachment_48" class="wp-caption aligncenter" style="width: 347px"><a href="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/joehill-art.com_.jpg"><img class="size-medium wp-image-48" title="Optical_Illusion" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/joehill-art.com_-225x300.jpg" alt="" width="337" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: joehill-art.com</p></div>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<p style="text-align: center;">Miniatur Pokalstürmer</p>
<div id="attachment_52" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/picture-planet.net_.jpg"><img class="size-large wp-image-52" title="Naechste_Dimension" src="http://kdu.at/wp-content/uploads/2011/12/picture-planet.net_-1024x654.jpg" alt="" width="480" height="306" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: picture-planet.net</p></div>
<p style="text-align: center;">&#8220;Ich war an einem wunderbaren Ort&#8221; &#8211; Die Betrachtung eines Betrunkenen.</p>
<p style="text-align: left;">Wie genau diese Effekte unteranderem erreicht werden, kann man bei <a href="http://www.public-republic.de/artist-of-the-week-manfred-stader.php">Public Republic</a> nachlesen, der Autor hatte das Vergnügen ein Interview mit dem Künstler Manfred Stader zu führen.</p>
</div>
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		<title>Systemkritik</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 13:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Systemkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kritik an den bestehenden Verhältnissen ist ein wesentlicher Bestandteil einer lebendigen Demokratie, sie ist für eine Demokratie geradezu lebensnotwendig. Bei vielen Menschen hat man jedoch den Eindruck, als könnten sie ohne Kritik an der Gesellschaft oder dem politischen System nicht leben, als wäre es geradezu ihr Beruf, Mängel aufzuzeigen und &#8220;den Finger in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kritik an den bestehenden Verhältnissen ist ein wesentlicher Bestandteil einer lebendigen Demokratie, sie ist für eine Demokratie geradezu lebensnotwendig. Bei vielen Menschen hat man jedoch den Eindruck, als könnten sie ohne Kritik an der Gesellschaft oder dem politischen System nicht leben, als wäre es geradezu ihr Beruf, Mängel aufzuzeigen und &#8220;den Finger in die Wunde zu legen&#8221;, wo es nur geht.<span id="more-281"></span></p>
<p>Das gilt verständlicherweise für Kabarettisten (neudeutsch &#8220;Comedians&#8221;), denn sie beziehen einen wesentlichen Teil ihres Einkommens aus der Kritik an Politik und Gesellschaft. Die große Resonanz, auf die sie stoßen, zeigt ihre Beliebtheit und den Wunsch vieler Menschen, Systemkritik nicht immer nur bierernst betreiben zu müssen.</p>
<p>Berühmt ist aber auch der klassische &#8220;Salonkommunist&#8221;, der mit Champagnerglas in der Hand auf jedem rauschenden Fest zu finden ist und dort charmant-eloquent System- und Gesellschaftskritik vom Feinsten zur allgemeinen Unterhaltung von sich gibt &#8211; ein gern gesehener Gast, der einen wichtigen Beitrag zum Kolorit jeder gehobenen Party der oberen Zehntausend leistet. Übrigens würde kein anderer als dieser Mensch die bestehenden Verhältnisse entschlossener verteidigen, denn würde sich das System tatsächlich ändern, hätte dieser Unterhaltungskünstler seinen Beruf für immer verloren. In den Zeiten, als es tatsächlich noch nennenswerte real existierende kommunistische Systeme auf der Welt gab, war dieser Typus dort verständlicherweise kaum zu finden.</p>
<p>Kabarettisten und Salonkommunisten sind letztlich aber liebenswerte und kurzweilige Mitmenschen. Wird Systemkritik allzu ernst genommen, kann es oft langweilig, teilweise äußerst unangenehm werden. So gilt als einer der bedeutendsten Aufklärer und Kritiker der gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit Jean-Jacques Rousseau, der die bestehende auf Eigentum und Egoismus begründete Gesellschaftsform als das Grundübel ausmachte, das jedem Menschen ein tugendhaftes Dasein unmöglich mache. Rousseau hatte viele Anhänger, die seiner Lehre zu folgen versuchten. Der Bekannteste von ihnen war Maximilien Robespierre, der die Ideen seines Meisters mit tatkräftiger Unterstützung der Guillotine in der wirklichen Welt realisieren wollte. Bekanntlich scheiterte er mit diesem Versuch und wurde selbst ein Opfer des &#8220;Rasiermessers der Republik&#8221; &#8211; ein gutes Beispiel dafür, dass es oft tödlich enden kann, wenn man Systemkritik allzu ernst nimmt.</p>
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		<title>Verschwörungstheorien</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 13:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sind überall! Sie sind mitten unter uns – und sie kontrollieren unser aller Leben! Es ist eine globale Verschwörung gegen uns alle im Gange, und das seit Jahrzehnten, seit fast einem Jahrhundert sogar! Wer &#8220;die&#8221; sind? Vermutlich die Amerikaner. Es könnten aber auch Außerirdische sein. Die, die damals die Pyramiden erbaut haben und heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sie sind überall!</h3>
<p>Sie sind mitten unter uns – und sie kontrollieren unser aller Leben! Es ist eine globale Verschwörung gegen uns alle im Gange, und das seit Jahrzehnten, seit fast einem Jahrhundert sogar! Wer &#8220;die&#8221; sind? Vermutlich die Amerikaner. Es könnten aber auch Außerirdische sein. Die, die damals die Pyramiden erbaut haben und heute immer noch heimlich diese Kornkreise basteln, um uns in den Wahnsinn zu treiben. Damals, in Roswell, da sind sie ja fast mal aufgeflogen. Höchstwahrscheinlich sind es aber Außerirdische, die mit der CIA unter einer Decke stecken. Die haben ja damals die UFO-Landung in Roswell auch vertuscht.<span id="more-277"></span></p>
<p>Jeder vernunftbegabte Mensch weiß doch, dass die Amerikaner niemals wirklich auf dem Mond gelandet sind – wie sollten sie auch, die sind doch viel zu beschäftigt damit, Kennedy zu erschießen (Marilyn Monroe haben sie vermutlich auch beseitigt und an James Deans Auto rumgebastelt), Lindbergh-Babys verschwinden zu lassen und ihre eigenen Hochhäuser in die Luft zu sprengen! Außerdem hören sie weltweit alle Telefone ab. Dass das Telefon immer dann klingelt, wenn man gerade unter der Dusche steht und Shampoo im Haar hat, das kann auch kein Zufall sein.</p>
<p>Aber es müssen wohl auch die kleinen grünen Männchen im Spiel sein, denn selbst die Amerikaner haben wahrscheinlich nicht die Technologie, den Wind immer so zu drehen, dass man bei Radeln Gegenwind hat, egal wohin man fährt. Irgendwer versucht uns alle systematisch fertigzumachen! Sogar das gesamte Mittelalter haben die einfach erfunden, das gab&#8217;s nie!</p>
<p>Die Drahtzieher dieser riesigen Verschwörung sitzen übrigens in Bielefeld. Um sich vor Entdeckung zu schützen, haben sie ihre Weltzentrale derart gut getarnt, dass die gesamte Stadt seitdem verschwunden ist. Einfach sang- und klanglos untergegangen. Genau wie die Titanic damals, das war kein Eisberg, das war ein Versicherungsbetrug!</p>
<p>Elvis übrigens &#8211; der lebt noch. Und wird gemeinsam mit Lady Di gefangen gehalten, denn die beiden kennen die ganze Wahrheit und könnten alles auffliegen lassen!</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass sie auch dafür verantwortlich sind, dass das ZDF keinen Gottschalk-Nachfolger findet. Und jetzt warnen Sie schnell Ihre Freunde, aber keinesfalls per Mail &#8211; die lesen mit und kommen Sie holen! Halt, war das ein Geräusch da gerade im Flur?</p>
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